Sommerräder: Darauf solltest du achten
Sommerkompletträder sind die bequemste Lösung für den Saisonwechsel: Statt Reifen auf die Felgen ziehen und wuchten zu lassen, schraubst du den fertigen Radsatz einfach an. Viele Angebote in unserem Vergleich stammen von Neuwagen-Umrüstungen und sind praktisch unbenutzt.
1. Passende Größe und Freigabe
Welche Rad-Reifen-Kombinationen für dein Auto zulässig sind, steht im COC-Papier. Neben dem Durchmesser zählen Felgenbreite, Einpresstiefe und Lochkreis. Wie du die Werte findest, erklärt unser Ratgeber Felgengröße herausfinden.
2. Reifenalter und Profil
Achte auf die DOT-Nummer und die Profiltiefe. Neue Sommerreifen haben etwa 7–8 mm Profil. Unter 3 mm verlängert sich der Bremsweg auf nasser Straße deutlich.
3. Reifendruck-Kontrollsystem
Seit November 2014 müssen alle neu zugelassenen Pkw ein Reifendruck-Kontrollsystem haben. Bei Fahrzeugen mit direktem System brauchen auch die Sommerräder Sensoren. Sind sie verbaut, spart das Geld und Werkstattzeit.
4. Original oder Zubehör?
Original-Kompletträder des Fahrzeugherstellers passen ohne Eintragung, wenn sie für dein Modell freigegeben sind. Kompletträder mit Zubehörfelgen brauchen eine ABE – wir kennzeichnen solche Angebote.
| Merkmal | Original-Komplettrad | Zubehör-Komplettrad |
|---|---|---|
| Freigabe | COC-Papier des Fahrzeugs | ABE / Teilegutachten |
| Teilenummer | des Fahrzeugherstellers | des Felgenherstellers |
| Wiederverkauf | sehr gut | mittel |
| Preis neu | höher | meist niedriger |
Mehr Auswahl findest du bei den Original Felgen nach Marke oder bei den Allwetterrädern.